Helene Fischer – Ich will immer wieder dieses Fieber spürn
Sie ist ganz einfach die Traumfrau des deutschen Schlagers: Helene Fischer. Kaum einer anderen Sängerin ist es in so kurzer Zeit gelungen, Fans und Fachwelt gleichermaßen zu begeistern. Ihre außergewöhnliche Begabung, ihre charismatische Bühnenpräsenz und ihre bezaubernde Ausstrahlung machten sie über Nacht zum gefeierten Star. Ihr rasanter Aufstieg vom unbekannten Nachwuchstalent in die erste Liga der deutschen Unterhaltungsszene darf mit Fug und Recht als einmalig bezeichnet werden. Mit dem brandneuen Studioalbum „So wie ich bin“, das am 9. Oktober 2009 erscheint, wird ganz sicher ein weiteres Kapitel dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte aufgeschlagen.
EMI Music Germany (Electrola) veröffentlicht den schwungvollen und ausgesprochen hitverdächtigen Opening-Song „Ich will immer wieder… dieses Fieber spür’n“ am 04. September 2009 als erste Single aus dem in Kürze erscheinenden Album. Neben dem Titeltrack erhalten die Fans eine Karaoke-Version von „Ich will immer wieder… dieses Fieber spür’n“ sowie einen weiteren brandneuen und nicht auf dem Album erscheinenden Titel.
„Ich will immer wieder… dieses Fieber spür’n“: mit Sicherheit ein weiterer Erfolgsschlager von HELENE FISCHER.
Quelle: Emi Electrola
Sauguat – Mein Reschen am See
Lieder, die das Leben schreibt. Lieder, die ans Herzen gehen. Das sind Lieder der Gruppe Sauguat. Mit ihrem Lied „Der Schäfer vom Schnalstal“ gewann die Gruppe Sauguat 2008 den Südtiroler Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik und legten damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Auch in diesem Jahr schafften es die drei Jungs mit ihrem Song „Mein Reschen am See“ auf Platz zwei des Vorentscheids. Ein besonderes Merkmal und auch gleichzeitig die Basis ihres Erfolges ist der besondere Bezug zu ihrer Heimat. Beide Lieder, geschrieben von Marco Diana und Fabio Omero, beruhen auf wahren Begebenheiten. So erzählt „Mein Reschen am See“ die traurige Geschichte eines durch einen Staudamm versunkenen Dorfes und seiner einstigen 150 Bewohner, die ihrer Existenz beraubt wurden. Beim Grand Prix der Volksmusik 2009 werden Sauguat im August in München ihr Land mit diesem bewegenden Lied wieder würdig vertreten.
Sauguat sind drei junge Vinschger Vollblutmusiker, die sich im Oktober 2005 zusammengefunden und beschlossen haben: „Von nun an machen wir gemeinsam Musik!“ Sauguat sind Michael Abarth, Kurt Donner und Helmuth Kurz. Michael Abarth macht seit 21 Jahren Musik, davon spielte er 15 Jahre bei den Arundabuam. Seit drei Jahren ist er nun Mitglied bei Sauguat. Er kommt aus Schleis und singt, spielt Gitarre, E-Bass und Keyboards. Sein Motto: „Musik und meine Pferde sind mein Leben und jetzt natürlich auch mein Sohn.“ Kurt Donner aus Schluderns ist die tiefe Stimme des Trios, denn er singt den gepflegten Bariton. Des Weiteren spielt er Gitarre sowie E-Bass und war über viele Jahre Mitglied der Gruppen Tarscher Bichl Buam und der Alpenspatzen. Und nicht zu vergessen, Helmuth Kurz der Sänger der Gruppe.. Er kommt aus Eyrs und spielte über 5 Jahre in der Gruppe Die jungen Vinschger. Er singt, spielt Steirische Harmonika, Keyboards und auch Gitarre. Man sieht auf den ersten Blick, dass hier sehr viel Kompetenz, Erfahrung und Musikalität versammelt ist.
Schon gleich nach der ersten Probe waren sich die drei Musikanten einig, dass sie musikalisch hervorragend harmonieren und deshalb ab sofort gemeinsam musizieren wollen. Voller Begeisterung und Enthusiasmus gingen sie ans Werk. Sie studierten schneidige, zackige aber auch gefühlvolle Titel ein: Musik, die von Herzen kommt und zu Herzen geht, die verzaubert und für gute Laune sorgt, eben einfach Musik, die sauguat ist. Und genau dieses Wort hatte es auf den Punkt gebracht und so beschlossen die drei Burschen einstimmig: So soll unsere Gruppe heißen – Sauguat. Bereits im ersten Jahr ging es richtig zur Sache. Über einhundert Live-Auftritte absolvierten sie bei Zeltfesten, Bällen, Hochzeiten und anderen Festlichkeiten in Südtirol aber auch im Ausland, worüber sie sich natürlich besonders freuten. Es ist schon beachtlich, wie sich diese Gruppe innerhalb kurzer Zeit empor gespielt hat. Der Name Sauguat bürgt inzwischen für gute Musik, Stimmung und Spaß. Zu den größten Live-Erfolgen von Sauguat zählen ihre Auftritte beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel, wo sie schon zum zweiten Mal das Publikum begeisterten und das Open Air mit Dj Ötzi am 15.04.2007 in Sulden auf der Madritsch Hütte.
Mit ihrem ersten Album „Mein Reschen am See“ wird die Gruppe Sauguat ohne Frage einen weiteren großen Schritt nach vorne machen.
Quelle: Koch Universal Music
Sauguat
Das Album „Mein Reschen am See“ (Best.-Nr. CD) ist ab dem 25. August 2009 im Handel erhältlich.
Webseite:
www.sauguat.net
US Star PITBULL mit neuer Single und neuem Album
Genrekenner haben den aus Florida stammenden Rapper seit Jahren auf dem Zettel. Der 28-jährige, der als Armando Christian Pérez als Sohn exilkubanischer Eltern in Miami das Licht der Welt erblickte, wurde bekannt durch Super-Producer Lil Jon und dessen „Crunk“ Bewegung. Seine Songs sind ein Dauerbrenner auf jeder Tanzfläche.
Der große internationale Durchbruch gelang Pitbull allerdings in diesem Jahr: Seine Single „I Know You Want Me (Calle Ocho)“ erreichte Platz zwei in den USA, findet sich ganz oben in allen europäischen Charts und rangiert derzeit in den Top Ten der deutschen Verkaufshitliste.
Doch der umtriebige Rapper hat bereits den nächsten Top-Ten-Anwärter am Start: „Hotel Room Service“ ist der Titel des Songs, der musikalisch auf dem Nightcrawlers-House-Klassiker „Push The Feeling On“ aus dem Jahre 1993 basiert. Damit schließt Pitbull geschmeidig an das Erfolgskonzept seines Breakthrough-Hits „I Know You Want Me (Calle Ocho)“ an, der als Hookline ein Sample des House-Evergreens „The Bomb“ der Bucketheads (aka Kenny „Dope“ Gonzales) von 1995 enthielt. Produziert wurde „Hotel Room Service“ von Grammy-Preisträger Jimmy Jonsin, der bereits mit Künstlers wie T.I., Lil Wayne und Flo Rida arbeitete. Beide Songs finden sich natürlich auf dem brandneuen Pitbull-Album „Rebelution“, das am
28. August erscheinen wird.
Donikkl und die Weißwürstl „Aram Sam Sam“
Die erfolgreichste deutschsprachige Kindermusik-Kultband setzt nach dem weit über die deutschen Grenzen reichenden Siegeszug von „So a schöner Tag“ (Fliegerlied), dem am meisten nachgespielten Song 2009, zu einem neuen Start an:
„DONIKKL und die Weißwürschtl“ knöpften sich diesmal nichts geringeres als den weltbekannten Kinderreim „Aram Sam Sam“ vor und lassen ihn ganz nach dem Motto
„Pimp My Kinderlied“ in neuem Glanz auf die kleinen und die ganz großen Kinder scheinen.
Videobeweise aus den entlegensten Winkeln der Erde zeigen: DONIKKLs „Fliegerlied“ funktioniert weltumspannend. In Kindergärten genauso wie am Strand, auf Berggipfeln, in Festzelten und Diskotheken. Doch trotzdem: DONIKKL und seine Band machen gute Kindermusik. Frechen Family-Reggae-Pop-Rock. Auch weiterhin. Und veröffentlichen nun mit „Aram Sam Sam“ eine neue Single, die – das müssen wir festhalten – wieder nicht nur die nachwachsende Generation mitreißen wird. „Aram Sam Sam“, werden sich einige jetzt fragen? Das kenn ich doch schon, das hat die Kindergartentante doch auch schon immer mit uns gesungen. Nur erinnerte es damals nicht an Peter Fox oder Seed.
Weitere Infos unter: www.donikkl.de
Andreas Gabalier – Da komm’ ich her – TV Termine
Auch in unserem Nachbarland Österreich ist es eine echte Sensation, wenn ein Newcomer wie Andreas Gabalier in zwei Monaten Gold erreicht und in drei Kategorien beim AMADEUS nominiert wird. Nebenbei ist er ein Geheimfavorit für den „Grand Prix der Volksmusik“ am 29.08.2009 in München, wo er für sein Heimatland Österreich mit dem Hit „So liab hob i di“ antritt.
Es lohnt sich also gleich vom Start weg einen Blick auf diesen Newcomer zu werfen, der von vielen Insidern als große Hoffnung der ehrlichen und modernen Volksmusikszene gesehen wird. Mit seinem Debüt-Album „Da komm’ ich her“, das am 7. August in die Läden kommt, wird er sicher auch in Deutschland für Furore sorgen.
Von Napoleon und einem Jus-Studenten aus der Steiermark
212 Jahre ist es nun her, als am 4. Mai 1797 der Waffenstillstand von Leoben ausgerufen wurde und die Besatzungstruppen Napoleons die Steiermark wieder verließen. Einer aus der Armee des kleinen Korsen hatte aber den Heimweg offenbar nicht angetreten. Der blieb da und dieser Monsieur Gabalier setzte weitere kleine Gabaliers in die Welt und einer von ihnen, studiert heute in Graz Jus: Andreas Gabalier, ein 24 Jahre junger, heimatverbundener Skorpion.
Andreas kennt die Berge der Steiermark (und andere Gipfel Österreichs) als aktiver Alpinkletterer der nicht nur die Brotzeit sondern auch nicht selten sein Instrument mit rauf auf den Berg schleppt.
‚Das schönste ist, wenn du nach einem Aufstieg bei der Hütte angekommen bist, die Knopfharmonika rausholst und drauf spielst’, sagt er. Eigene Lieder sind es zumeist. Eigene Kompositionen. In ihrer Struktur für sich stehend. Er ist, wenn man so will, eine Art Liedermacher auf seiner Harmonika. Die musikalischen Wurzeln finden sich in der Volksmusik, der Drang sich mit anderen Genres zu verbinden ist sympathisch und hat seinen Reiz. Spielerisch bewegt er sich in seiner Musik. Verbindet Tradition mit modernem.
Die Ehrlichkeit, Bodenständigkeit, das ist wo er sich wohl fühlt und was ihm auch zu seinem Studienfach Jus geführt hat. Andreas Gabalier ist ein junger Mann der zur Natur gefunden hat und aus ihr seine Kraft schöpft. In seinem Logbuch, in welchem er genau Buch darüber führt wann, wo und mit wem er welche Bergtour gemacht hat, kleben Fotos. Fotos die auch im Internet auf seiner Homepage andreas-gabalier.at zu sehen sind.
‚Die Bilder hab ich alle selbst gemacht. Es sind Erinnerungen an die Touren, sie sagen für mich sehr viel aus. Es ist diese Ruhe und Schönheit der Natur die da drin stecken, die ich auch in meine Musik einfließen lassen möchte’ und auf die Frage wie es denn aussieht mit einer Besteigung des Himalaja, da winkt Andreas Gabalier ab und meint nur lachend, dass sich ein ‚armer Student aus Graz gerade noch den Sprit bis in die Obersteiermark leisten kann’.
Vielleicht ist das jetzt noch so, aber die Musikszene ist gerade dabei den Mann zu entdecken. Er wird als großes Talent gehandelt. Ein in seiner Form sehr seltener Rohdiamant. Und wenn man das Lächeln der Auguren deuten darf, dann wird sich wohl in absehbarer Zeit mehr als ein voller Tank für Andreas Gabalier ausgehen.
Quelle: Koch Universal Music
Andreas Gabalier im TV:
29. August 2009 | 20.15 Uhr – „Grand Prix der Volksmusik – Finale“
21. Oktober 2009 | 20.15 Uhr – „Herbert Roth Preis 2009″
Gerd Christian – Glück lebt in unseren Herzen [+Interview]
Nach seinem Frühjahrs-Single-Erfolg „Wenn man älter wird“, der sich 8 Wochen lang in den Top 20 der Airplaycharts bei Musictrace platzieren konnte, legt Gerd Christian mit einer weiteren starken Auskopplung aus seinem am 12.06.09 erschienenen Album „Das eigene Gesicht“ nach: „Glück lebt in unseren Herzen.“ Der eingängige Ohrwurm im musikalisch handgemachten livigen Sound überzeugt mit einem zeitlos beliebten Sänger, der in den letzten neun Jahren mit über 20 Single- und 5 Albumveröffentlichungen zu einem der beständigsten seines Genres zählt.
2009 wird für Mister „Sag ihr auch“ zudem von einem ganz besonderen Jubiläum geprägt, denn sein Kulthit und Millionenseller von 1979 wird 30 Jahre alt.
„Sag ihr auch“ zählt neben Ute Freudenberg („Jugendliebe“) und Karat („Über sieben Brücken mußt du gehn“) zu einem der drei beliebtesten Osthits und mittlerweile auch zu dem am meisten gecoverten Ost-Schlager überhaupt. Mit Bernhard Brink, Leonard, den Kastelruther Spatzen sowie dem Montanarachor haben sich diesem Titel gleich mehrere hochkarätige Sangeskollegen aus drei verschiedenen Nationen angenommen. Gerd Christian – den nach 36 Jahren Bühnenpräsenz mittlerweile bundesweit erfolgreichen Originalkünstler – freut es. Er verzaubert sein Publikum wie eh und je mit seiner unverkennbaren samtweichen Stimme, die seine Fans bis heute lieben.
Quelle: Pipmatz
Gerd Christian – diesen Namen verbinden viele Menschen zuerst einmal mit dem legendären Millionenhit „Sag ihr auch“ aus dem Jahr 1979. Doch Sänger möchten natürlich nicht immer nur auf einen Titel hin festgemacht werden. Wie gehen Sie damit um?
Ein Lied wie „Sag ihr auch“, das mich als Künstler seit mittlerweile 30 Jahren prägt und begleitet, ist ein Geschenk. Natürlich darf der Song auf keinem meiner Konzerte fehlen. Es berührt mich immer wieder, wenn im Publikum schon bei der Ankündigung dieses Liedes Feuerzeuge oder Wunderkerzen angehen und die Fans mitsingen. So habe ich es erst kürzlich bei den großen „Schlagerstarparaden“ in Berlin und Leipzig erlebt. „Sag ihr auch“ ist mittlerweile übrigens der meist gecoverte DDR-Hit. So haben sich zum Beispiel schon die Kastelruther Spatzen, Bernhard Brink, Leonard sowie der Montanara Chor dieses Songs angenommen. Auch ich habe bereits mehrere Versionen davon veröffentlicht. Seit letztem Jahr gibt es auf meinem Album „Zähl nicht nur die Jahre“ sogar erstmals eine Maxi Version dieses wohl wirklich zeitlosen Titels. Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen: Ich fühle mich nicht auf „Sag ihr auch“ festgelegt, und das Publikum honoriert es mindestens ebenso, dass ich mich musikalisch weiter entwickelt habe. Als Indiz dafür kann sicherlich mein Vizesieg der MDR Hit-Sommernacht 2007 mit „Der Sommer meines Lebens“ angesehen werden. Ein Song, der auch im gesamtdeutschen Raum sehr erfolgreich war. Ich denke daher, man sollte alles in seiner Zeit sehen.
Sie treten nach wie vor in vielen Fernsehsendungen auf, haben in den letzten neun Jahren 22 Singles und 5 Alben veröffentlicht. Was motiviert sie heute noch?
Publikumsnähe ist mir sehr wichtig. Ich brauche den Kontakt zu meinen Fans, die mir schon über eine sehr lange Zeit die Treue halten und schaue gern in die Augen der Menschen, wenn ich auf der Bühne stehe und das Gefühl habe, durch meine Musik mit ihnen verbunden zu sein. Ich liebe meinen Beruf, der für mich eine Berufung ist, noch immer wie am ersten Tag. In diesem Jahr stehe ich seit 36 Jahren auf der Bühne und freue mich noch immer auf jedes Konzert.
Als ehemaliger Künstler der neuen Bundesländer sind sie natürlich vor allem den Menschen aus dem Osten sehr bekannt. Wohin führen Sie ihre Tourneen heute?
Mittlerweile habe ich das Glück, bundesweit unterwegs sein zu können. Aber die Fans, die mit mir zusammen älter geworden sind, kommen natürlich nach wie vor zu einer Vielzahl aus den neuen Bundesländern. Somit führt mich mein Weg zu Auftritten immer wieder in diese vertrauten Regionen. Anfang des Jahres 2009 war ich mit der erfolgreichen MDR-TV-Gala „Musik für Sie“, Gastgeberin Uta Bresan und vielen bekannten Gästen auf große Tournee.
35 Jahre Bühne, mit „Sag ihr auch“ ein Hit, der Schlagergeschichte geschrieben hat und nun der bundesweite Erfolg. Was wünscht sich Gerd Christian für die Zukunft?
Allem voran Gesundheit und die Kraft, diesen Weg noch viele Jahre weitergehen zu können. Ich stecke mir zusammen mit meinem langjährigen Autoren- & Produzententeam Andreas Goldmann & Heike Fransecky immer wieder kleine Ziele und freue mich über neue Herausforderungen. Von meiner damaligen Popluarität war in den alten Bundesländern anfangs wenig zu spüren, so dass wir in diesen Regionen fast von vorn angefangen haben. Viele Menschen hier haben zwar zu Ostzeiten Westfernsehen geschaut, was Stars wie Roland Kaiser, Bernd Clüver, Michael Holm usw. früher schon in beiden Teilen Deutschlands einen hohen Bekanntheitsgrad verschaffte. Unsere Schlagergeschichte war im Vergleich dazu in den alten Bundesländern wesentlich unbekannter. Das muss man wissen, und da kann man auch niemandem einen Vorwurf machen. Ich bin ein sehr heutiger Mensch und sehe jede Epoche meiner Karriere in ihrer Zeit. Natürlich freue ich mich dann besonders über Einladungen ins ZDF zu Sendungen mit Marianne & Michael oder über gleich 3 große Auftritte bei den beliebten „Schlagerstarparaden“ 2008 vor dieser wahnsinnig tollen Kulisse. Ich denke, mit dem Fleiß und der Veröffentlichungskontinuität, die wir in den letzten 9 Jahren an den Tag gelegt haben, kann ich mich den Redaktionen und meinem Publikum einfach immer wieder neu empfehlen und zeigen, dass ich musikalisch nie stehen geblieben bin. Dieser Weg erfordert Geduld und eine gewisse Portion Neugier. Aber davon habe ich – auch nach 36 Jahren Bühnenpräsenz – noch eine ganze Menge.
Hat Gerd Christian noch Zeit für Hobbies?
Na sicher. Meine Hobbies sind ein herrlicher Ausgleich zur Musik und dem mit der Banche manchmal verbundenen Trubel. Ich fotografiere wahnsinnig gern. Ausserdem bin ich ein absoluter Fan der Windhundrasse Barsoi. Früher habe ich Hunde sogar gezüchtet, aber dazu fehlt mir heute leider die Möglichkeit.
Die erste Erfolgssingle ihres neuen Albums „Das eigene Gesicht heisst „Wenn man älter wird“. Haben Sie Angst vorm Älterwerden?
Momentan habe ich gar keine Zeit, mir darüber viele Gedanken zu machen. Aber das Thema ist schon sehr authentisch, und ich setze mich natürlich wie jeder andere Mensch auch hin und wieder damit auseinander. Ich finde, jedes Alter hat seine Vor- und Nachteile. Man muss einfach das beste daraus machen. Ich genieße jeden Tag, versuche gesund zu leben und freue mich darüber, noch immer und vor allem immer noch erfolgreich auf der Bühne stehn zu können. Viele meiner Fans sind über die Jahre mit mir zusammen älter geworden, haben meinen Weg begleitet. Einige sprechen mich darauf an, wir reden über alte Zeiten… Ich für meinen Teil werde mit zunehmendem Alter gelassener und bin unheimlich dankbar für die spannenden und erfolgreichen letzten Jahre. Da ich in meinem Team hauptsächlich von jüngeren Menschen umgeben bin, konnte ich noch einmal ganz neu in die jetzigen Anforderungen meines Berufes hineinwachsen. Das ist schon alles etwas anders als vor 36 Jahren zu Beginn meiner Karriere. Aber man ist eben auch im Alter noch lernfähig und gewinnt jeden Tag an Erfahrung hinzu, wenn man es denn will. Ich hätte mir wahrscheinlich vor 10 Jahren auch nicht träumen lassen, mal eine eigne Website zu haben, über einen neuen Song per Skype zu diskutieren oder dreimal am Tag E-Mails abzuholen. Aber so ist das nun mal, und davor kann man sich auch nicht verschließen, wenn man am Ball bleiben will.
Quelle: Pipmatz
Webseiten:
www.gerd-christian.de
www.myspace.com/gerdchristianmusik
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