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Archiv für 11. Juli 2009

Piratenpartei erobert StudiVZ / MeinVZ

11. Juli 2009 Kommentare aus

  Die Piratenpartei Deutschland demonstriert, wie Online-Wahlkampf funktioniert:
Nach rund einer Woche sind die "Piraten" mit 16.237 Anhängern und potenziellen Wählern die größte Partei im studiVZ/meinVZ.

2Screenshot: Piratenpartei Deutschland auf StudiVZ / MeinVZ

Damit liegt die noch junge Partei vor der SPD (15.861 Anhänger), FDP (15.778 Anhänger), CDU (15.715 Anhänger), Bündnis 90/Die Grünen (13.823 Anhänger), der Linken (8.592 Anhänger) und der CSU (3.055 Anhänger).

Auf ihrem VZ-Profil ist die Aktivität der Nutzer zudem enorm hoch: So wurden schon über 140.000 Seitenaufrufe und 2.500 Pinnwandeinträge hinterlassen, wie beispielsweise "Ahoi Piraten! Setzt die Segel und richtet das Ruder aus. Kurs: Bundestag 2009", "Meine Stimme habt ihr" oder "Ich bin gespannt, ob die Piraten den Bundestag ‘entern’ können".

Der Betreuer des Profils, Sebastian Bartsch, dankt im Namen der Piratenpartei den Nutzern und meint zum Erfolg der Piraten: "Viele jungen Menschen wollen eben nicht nur Wahlkampf im Netz, sondern auch Politik fürs Netz."

Soweit eine Pressemitteilung von Studi/meinVZ. Mit dem Hype um die Piratenpartei kann man offenbar auch für so bekannte Netzwerke noch Werbung machen. Wer hätte das gedacht?

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Vergewaltigtes Mädchen liebt Täter

11. Juli 2009 Kommentare aus

Was für ein chaotisches Durcheinander?
Vor ca. 1 Jahr wurde im Schwimmbad ein Mädchen vergewaltigt. Als Täter kamen zwei türkische Jugendliche vor Gericht, die ca. 2 Jahre älter waren als das Opfer.

Wie man der aktuellen Presse entnehmen kann, hat sich das Opfer nun in einen der beiden Täter verliebt.
Sie haben sich anonym über das Internet kennengelernt und wussten angeblich nicht, wen sie da schreiben. Als der Moment des großen “Outings” kam, reagierte das Mädchen offenbar gelassen und nahm kurz darauf Kontakt zu den Behörden auf. Angeblich habe sie damals vor der Polizei gelogen und alles freiwillig mitgemacht.

Im Internet spekulieren nun viele darüber, wie es dazu kommen konnte. Druck von den Familien? Stockholm-Syndrom? Wie konnte es zu dieser kuriosen Entwicklung kommen?

Normal ist es auf jeden Fall nicht – auch wenn normal nur relativ ist.